Mitteilungsblatt Januar 2014

In Christo geliebte Gläubige!

Mein Vorwort wird kurz sein, denn es folgt der Brief unseres Generaloberen, in welchem er seine Analyse der Situation der Kirche und der Priesterbruderschaft darlegt und zu einem neuen Rosenkranzkreuzug im nächsten Jahr vom 1. Januar bis Pfingsten aufruft.

2014 jährt sich der Todestag des hl. Pius X. (gestorben am 20. August 1914) zum hundertsten Mal. Wir wollen uns deshalb in den kommenden Monaten bemühen, unseren Patron tiefer kennenzulernen und zu verehren. In jedem Mitteilungsblatt wird ein Artikel über dieses hervorragende Vorbild – besonders in der heutigen Kirchenkrise – erscheinen.

Er war nicht nur ein wachsamer Verteidiger der Kirche gegen den Modernismus, sondern auch ein großer Reformator. Angesichts der ernsten Situation der Gesellschaft und der Kirche, die er bereits in seiner Antrittsenzyklika beschreibt, hat er sich um eine echte und ganzheitliche Erneuerung auf der Grundlage seines Wahlspruches: „Instaurare omnia in Christo - Alles in Christus erneuern!“ bemüht.

Zunächst unternahm er die Reform der Kirchenmusik mit der Förderung und Wiederbelebung der Gregorianik als dem „eigenen Gesang der römischen Kirche“. Dann ordnete er die apostolischen Visitationen in Rom und nach und nach in ganz Italien an. Zugleich unternahm er die Reform der Priesterseminare mit der Sorge um die Heiligung des Klerus. Er begann die Kodifikation des Kirchenrechtes, sowie die die Reform der Kurie. Seine Hirtensorge bewies er u.a. mit seiner Arbeit für den Katechismus und dem Dekret der Frühkommunion.

Sein Programm „alles in Christus erneuern“ verwirklichte er aber auch in sich selbst und in seinen alltäglichen Leben: Demut, Armut, Eifer und Güte zeichneten ihn aus.

Mögen wir mit dem Beistand des hl. Pius X. dieses Jahr mit Eifer beginnen und dem Ruf unseres Generaloberen zu Gebet und Opfer mit Großherzigkeit folgen!

Ein gesegnetes und gnadenreiches neues Jahr wünsche ich Ihnen.

Mit meinem priesterlichen Segen

P. Firmin Udressy