Schulen: Dritte Klausurtagung der Leiter der deutschsprachigen Schulen und Internate

2018
Quelle: Eucharistic Crusade

Wenn die Gesamt-, Schul- und Internatsleiter der Grund- und weiterführenden Schulen der Priesterbruderschaft St. Pius X. sowie der Kongregation des Heiligsten Namens Jesu (Dominikanerinnen) im deutschsprachigen Raum sich einmal jährlich in Saarbrücken treffen, kommen unterschiedlichste Erfahrungen und Schulkulturen zusammen. Alle eint aber das gleiche Ziel: unseren Kindern die bestmögliche katholische Bildung und Erziehung zukommen zu lassen.

Dabei lässt sich feststellen, dass die Zahl der Schüler an unseren Schulen insgesamt wächst. Doch immer noch nehmen viele Familien der Tradition dieses wichtige Apostolat nicht in Anspruch. Wie kann einerseits die Attraktivität, andererseits die Notwendigkeit der Wahrnehmung unseres vielfältigen Schulangebots den betreffenden Eltern und ihren Kindern noch stärker bewusst gemacht werden? Auch um Fragen wie diese ging es beim diesjährigen Treffen vom 23. bis 24. November 2018 in Saarbrücken.

Die Klausurtagungen in den vergangenen beiden Jahren wurden insgesamt als sehr konstruktiv und bereichernd empfunden. Besonders die Gelegenheit zum Austausch untereinander wurde von vielen geschätzt. Anders als in den Vorjahren sollte in diesem Jahr daher kein bestimmtes Rahmenthema, sondern die Aussprache und Diskussion über verschiedene mehr oder weniger drängende, möglichst alle Teilnehmer betreffende Themen im Vordergrund stehen. Auf jeden Fall sollte genügend Zeit und Raum für den gegenseitigen Austausch bleiben. Zunächst galt es aber, einander noch besser kennenzulernen.

Dazu diente auch der einführende Vortrag. Seit einigen Jahren arbeiten die Dominikanerinnen von Fanjeaux auch in Deutschland, inzwischen mit zwei Standorten in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Ihren einzigartigen Ansatz, die Grundlagen des Unterrichts- und Erziehungswesens der dominikanischen Schulkongregation, stellte Mutter Maria OP (Rheinhausen) den Teilnehmern dar. Dabei zeigte sie Prinzipien, Richtlinien und praktische Beispiele ihrer pädagogischen Arbeit auf.

Schließlich berichteten die Schulen vom Stand ihrer Entwicklung. Die Kurzvorträge standen unter dem Motto „Hier stehen wir – da wollen wir hin!“ Der Abgleich untereinander zeigte viele übergreifende Punkte auf, die gemeinsam anzugehen die Teilnehmer verabredet haben. Nicht nur im unterrichtlichen Bereich, sondern auch im Hinblick auf Öffentlichkeitsarbeit, Erziehung und auch bei rechtlichen Fragen gibt es noch Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung. Weitere Vortrags- und Diskussionsrunden zu pädagogischen Grundfragen und professionellem Leitungshandeln sowie zu Öffentlichkeitsarbeit und interner Kommunikation schlossen sich an. Dabei übernahmen die Teilnehmer diesmal  selbst verschiedene Tagesordnungspunkte, die sie zuvor in die Planung eingebracht hatten.

Über die zwischenmenschlichen Kontakte hinaus gelang es in Saarbrücken einmal mehr, die gemeinsame Arbeit für die katholische Bildung und Erziehung zu vertiefen, sich gegenseitig zu unterstützen und von den Kenntnissen und Erfahrungen der anderen zu profitieren.