Priorat München: Prozession und Andacht an der Mariensäule

2019
Quelle: Distrikt Deutschland

Auch heuer wieder gedachte die Gemeinde der Kirche  Patrona Bavariae und das Priorat St. Pius X. am ersten Maiwochenende der Erhebung der Gottesmutter Maria zur Schutzfrau Bayerns, also zur Patrona Bavariae, vor 102 Jahren, als an den Fronten die letzten blutigen Schlachten des Ersten Weltkrieges tobten.

Die Gäubigen versammelten sich zunächst in der Kirche zu einem feierlichen Hochamt und trafen sich dann an der Mariensäule im Zentrum der Landeshauptstadt zu einer Andacht, die Pater Helmut Trutt, der Prior, unter das Heilswirken der himmlischen Frau stellte. Er erinnerte zunächst an den Brand der Kathedrale Notre Dame, das Wahrzeichen des Katholizismus in Frankreich, das vor einigen Tagen Opfer  einer Brandkatastrophe geworden war und für deren Wiederaufbau schon viele Spenden eingegangen sind und stellte die Frage: „Ob die Menschen auch so bangen, würden wenn das väterliche Dach über uns brennt.“  Aber Gott, so sagte er, habe versprochen, uns zu helfen und zu schützen – wenn wir ihn darum bitten.

Wenn das mütterliche Dach über uns brennt, dann sollten wir uns unter den Schutz und Schirm der Gottesmutter begeben. „So beten wir, so beteten unsere Vorfahren und so wollen wir immer wieder beten“. Der Prior mahnte: „Man muß auf die Worte unserer Lieben Frau in La Salette, in Fatima hören, dann wird der Welt der Friede geschenkt. Schließlich ist sie ja die Königin des Friedens.“

Nach der Andacht formierten sich die Gläubigen singend und betend zu einer Lichterprozession durch die Straßen der Innenstadt . Danach folgte die Erneuerung der  Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariae, in dessen Text es heißt: „Maria, Königin des Friedens entzünde in unseren Herzen den Geist  der selbstlosen Liebe, damit wir uns wie eine brennende Kerze für einander verzehren, einander ertragen, einander  helfen.“  Mit der Bayernhymne endete die Feier.