Pater Udressy berichtet von Ereignissen im deutschen Distrikt im Monat März

2019
Quelle: Eucharistic Crusade

Der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Firmin Udressy, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen kurze Aufzeichnungen von seiner Arbeit und von Ereignissen im deutschen Distrikt. Lesen Sie hier die „Distriktnotizen“ für den Monat März 2019.

6. März

Zu Beginn der Fastenzeit vertrete ich Pater Stefano Bellunato in der Kapelle der Hl. 14. Nothelfer in Neugablonz für die Zeremonien von Aschermittwoch.

„Zwischen Vorhof und Altar sollen weinen die Priester, die Diener des Herrn, und rufen: Verschone, o Herr, verschone Dein Volk, und schließ nicht den Mund derer, die Dir lobsingen, o Herr“ (Antiphon)

10. März

Ich kehre ins Allgäu zurück und übernehme die Fastenpredigt in der Kapelle vom Unbefleckten Herzen in Bodelsberg. Die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima: „Man muss aufhören, Gott, unseren Herrn, weiterhin zu beleidigen, weil Er schon zu sehr beleidigt worden ist.“

17. März

Mit Bruder Marcus, dem Bauverantwortlichen des deutschen Distrikts, fahre ich nach Koblenz. Nach dem Hochamt versammeln wir uns mit der Kapellengemeinde und besprechen die Sanierung des Gebäudes, des alten Heimsuchungsklosters. Im ersten Schritt wird ein Brandschutzkonzept umgesetzt, insbesondere werden die Fluchtwege ertüchtigt. Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam eine Lösung finden konnten, um die Zukunft der Gemeinde zu sichern.  

19. März

Der junge Kaplan unserer Gemeinde von Memmingen hat mich zum Patrozinium der Kirche am Fest des hl. Josef eingeladen. „Ich möchte jedermann zureden, diesen glorreichen Heiligen zu verehren, weil ich aus vieler Erfahrung weiß, wie viele Gnaden er bei Gott erlangt.“ (Hl. Teresa von Avila) Vor dem Amt werden die neuen Reliquiare feierlich übertragen.

Am nächsten Tag nehme ich an dem regionalen Priesterausflug nach Landsberg am Lech teil. Mit den Mitbrüdern aus den Prioraten von München, Weihungszell und Göffingen besuchen wir diese historische Altstadt mit dem Marienbrunnen, die wunderschöne Heilig-Kreuz-Kirche mit Rokoko-Ausstattung und das Jesuitenkolleg, das von dem gelehrten Juristen Schweikhard von Helfenstein (1539–1599), einer der großen Laienpersönlichkeiten der Gegenreformation und einem Freund des hl. Petrus Canisius, gestiftet wurde.

23.–24. März

Zur Vertretung fahre ich nach Letter bei Hannover, um das Sonntagshochamt in der Fastenzeit zu feiern. In der Nacht auf den 25. März 1991 verstarb der verehrte Stifter unserer Bruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre.

29.–31. März

An diesem Wochenende übernehme ich die Seelsorge in unserer Kirche Sieben Schmerzen Mariens in Kochendorf. Der hl. Ludwig Grignion von Montfort ermuntert die Gläubigen, sich gegenseitig auf dem Weg der Buße und des Kreuzes anzuspornen: „Mut! Rufen Sie einander zu, Mut! Wenn Gott für uns, mit uns und vor uns ist, wer kann dann gegen uns sein? Gott, der in uns wohnt, ist stärker als der Fürst dieser Welt. Der Diener ist nicht mehr als der Herr. Ein Augenblick leichter Trübsal bringt uns die Freuden ewiger Glorie.“