Missionssonntag am 23. Oktober 2022

14. Oktober 2022
Quelle: fsspx.news

Kollekte für die neue Sekundarschule in Nairobi (Kenia)

Seit 20 Jahren besteht das Priorat Hl. Kreuz in Nairobi im Herzen Kenias. Heute wirken hier drei Priester und kümmern sich um die mittlerweile 500 Gläubigen. In Kenia ist es derzeit die einzige Möglichkeit, eine tridentinische Messe zu besuchen. Außerdem gibt es eine Schule. Die Gemeinde hat in den letzten Jahren einen großen Zuwachs verzeichnet.

Die Priestergemeinschaft wird aktuell durch drei Priesterseminaristen - ein vierter wurde am 2. Februar in Flavigny mit der Soutane eingekleidet - und drei Vorpostulanten verstärkt, die sich den Ordensbrüdern der Priesterbruderschaft anschließen wollen. Sie nehmen am Leben der Gemeinschaft teil und bereiten sich durch Unterrichte in Latein, dem Katechismus, der Liturgie und Französisch auf den Eintritt ins Seminar vor. So Gott will werden sie nach zwei Jahren der Bewährung nach Flavigny geschickt werden.

Das Jahr 2021 war reich an Segnungen. Das neu gebaute Priorat wurde vom Distriktoberen Pater Henry Wuilloud eingesegnet und unter das Patronat dessen gestellt, der alles möglich gemacht hat: Der heilige Josef. Das erweiterte Gebäude dient besonders dazu, Gruppen von jungen Menschen unterzubringen, die Einkehrtage machen wollen, aber auch um die wachsende Zahl potenzieller Berufungen aufzunehmen.

Im Mai 2022 wurde die Schule auf ein neues internationales Schulsystem, dem von Cambridge in Großbritannien, umgestellt. Der Zweck einer solchen Umstellung ist es, die wahre Freiheit der Bildung - der katholischen Bildung - in vielen Bereichen zu gewährleisten. Die Stundenpläne und die Unterrichtsfächer werden daher überarbeitet. Gleichzeitig wird schrittweise eine Sekundarschule eröffnet.

Da die Gebäude der derzeitigen Schule für ein solches Projekt zu klein sind, musste ein Teil neu gebaut werden. Das obere Stockwerk wird Platz für die Klassenzimmer geben. Im Erdgeschoss befinden sich das Sekretariat, die Lehrerzimmer und der Speisesaal. Der Rohbau konnte in den letzten Monaten fertiggestellt werden. Für den Ausbau der Klassenzimmer fehlen bisher noch die Mittel. Umgerechnet werden noch ca. 30.000 € benötigt.

Außerdem ist geplant, baldmöglichst die Kirche zu erweitern, die viel zu klein ist. Nachdem der größte Teil der rechten Kirchenwand abgerissen wurde, um den vielen Gläubigen den Besuch der Sonntagsmesse zu ermöglichen, erhielt das Gebäude große Schiebefenster. Sie sind während der Woche geschlossen, um den Lärm der Straße zu dämpfen. Diese Lösung bleibt aber nur ein Provisorium. Die Pläne für eine neue Kirche sind bereits ausgearbeitet worden. Um möglichst viel Platz für die Gläubigen aber auch für Parkplätze zu gewinnen, wird der Parkplatz das gesamte Erdgeschoss einnehmen. Die Kirche wird darüber auf einer Betonplatte gebaut. Das Gotteshaus soll dann gut tausend Gläubige fassen.

Bitte unterstützen Sie die Baumaßnahmen mit einer Missionsspende! Vergelt’s Gott!

Link zum Video mit Eindrücken von der Baustelle:

Flyer für die Missionskollekte zum Download

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Kollekte am 23. Oktober oder per Überweisung (Spendenbescheinigung)

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