Minoritenkirche: Erstes traditionelles Pontifikalamt seit Jahrzehnten

04. Oktober 2022
Quelle: Distrikt Österreich

Am vergangenen Sonntag feierte Bischof Bernard Fellay in der Wiener Minoritenkirche das erste Pontifikalamt in traditioneller Form seit Jahrzehnten. Zahlreiche Gläubige folgten der Einladung.

In Wien trafen zwei freudige Besuche zusammen: Bischof Bernard Fellay, der viele Jahre Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X. war, und Patres, Seminaristen und Brüder aus dem Internationalen Priesterseminar Herz Jesu aus Zaitzkofen. Bischof Fellay feierte bei dieser Gelegenheit in der Minoritenkirche ein Pontifikalamt in der überlieferten Liturgie. Das Pontifikalamt ist die feierlichste Form der Heiligen Messe. Neben dem Bischof ministrieren wenigstens fünf Priester und eine große Zahl Ministranten. Die Zeremonie, wie auch die musikalische Umrahmung, wurde durch das Zaitzkofener Priesterseminar garantiert. Von dort reisten bereits am Samstag 50 Gäste an. Pater Schreiber, der Regens des Seminars, predigte bereits am Vorabend vor jungen Gläubigen und Eltern über das Thema der Berufung. Nach der Messe hielt er zum selben Thema einen Vortrag.

Die Wiener Minoritenkirche ist 2021 in das Eigentum der Priesterbruderschaft St. Pius X. übergegangen, seit Mitte 2022 betreut sie die Kirche auch seelsorglich. Da die vorherigen Eigentümer, die Italienische Kongregation, die Heilige Messe im Novus Ordo feierten, war das nun in der Minoritenkirche zelebrierte Pontifikalamt in der traditionellen Form seit einigen Jahrzehnten das erste. Ein freudiges Ereignis, an dem zahlreiche Gläubige teilhatten, sodass die Kirche gefüllt war. Nach dem Hochamt konnte die Gläubigen mit dem Bischof, den Priestern und den Seminaristen bei Speis und Trank persönlich in Kontakt treten.

Sehen Sie hier ein Video dieser feierlichen Heiligen Messe►

Hören Sie hier die Predigt von S.E. Bischof Bernard Fellay►