Der Mensch und seine unsterbliche Seele stehen im Mittelpunkt unseres Handelns

01. Juli 2020
Quelle: Distrikt Deutschland

Seniorenheim St. Josef in Weihungszell

Pater Burkhard Kaldenbach im Gespräch

 

Weihungszell befindet sich in Schwaben, ca. 25 Kilometer südlich von Ulm. Der Name verrät sowohl die Vergangenheit des Dorfes als Grundbesitz des mächtigen Klosters Sankt Gallen als auch die Lage am Fluss Weihung.

Heute ist Weihungszell Teil der Ortschaft Sießen im Wald und der politischen Gemeinde Schwendi. Mitten im Dorf steht seit Baubeginn im Jahre 1990 das Seniorenheim St. Josef. Nach mehr als 30 Jahren ist diese Einrichtung aus dem beschaulichen Ort nicht mehr wegzudenken

Das Mitteilungsblatt sprach mit Pater Burkhard Kaldenbach, dem Leiter der Einrichtung.

Mitteilungsblatt: Hochwürden, können Sie sich den Lesern, die das Seniorenheim St. Josef und die damit verbundenen Niederlassungen der Patres und der Schwestern der Bruderschaft noch nicht kennen, kurz vorstellen?

Pater Burkhard Kaldenbach: Gerne. Nach meiner Priesterweihe in Zaitzkofen im Jahr 1989 war ich als Seelsorger für mehrere Gemeinden zuständig, zunächst vom Priorat Essen aus, dann von Stuttgart. 2004 wurde ich als Prior hierher nach Weihungszell ernannt. Einige Jahre zuvor war hier beim Seniorenheim das Priorat St. Christophorus gegründet worden, in dem aktuell fünf Priester der Bruderschaft tätig sind, unterstützt durch Br. Albin. Diese Priester betreuen von Weihungszell aus die Gemeinden von Memmingen, Königsbrunn, Bodelsberg und Neugablonz, selbstverständlich auch die Gläubigen, die aus der Umgebung zu uns nach Weihungszell kommen. Während der Woche sind die Patres mehr oder weniger in die Betreuung der Bewohner unseres Seniorenheims einbezogen.

Ein wichtiges Jahr für die Entwicklung von Weihungszell war 2008. Im Oktober dieses Jahres gründeten die Schwestern der Bruderschaft St. Pius X. hier beim Priorat und dem Seniorenheim eine Niederlassung mit zunächst drei, heute vier Schwestern, die, entsprechend ihren Regeln, das Wirken der Priester unterstützen. Die Schwestern sind für die geistliche Betreuung der Bewohner im Seniorenheim unentbehrlich geworden, vor allem in der schwierigen Zeit der Kontaktbeschränkung nach außen durch die „Corona-Verordnung.“

MB: Was ist das religiöse Leitbild? Worin unterscheidet sich Weihungszell von anderen Senioreneinrichtungen?

Pater Burkhard Kaldenbach: Es gibt schon viele Unterschiede … „Satt und sauber“ können viele Einrichtungen anbieten, luxuriöse Wohnräume, einen Sternekoch, Schwimmbad und Sauna findet man in vielen Häusern. Gute Pflege und Betreuung sind deutschlandweit in der Regel Standard.

Bei der Gründung und Entwicklung unseres Seniorenheims haben wir, der Name „St. Josef“ deutet es an, andere Akzente gesetzt. Selbstverständlich arbeiten wir jeden Tag daran, eine optimale pflegerische und soziale Betreuung aller unserer Bewohner zu gewähren. Ebenso selbstverständlich ist es, ein sauberes, helles und freundliches Haus anzubieten, Pflegeplätze in Einzelzimmern mit eigenem Sanitärbereich, eine hauseigene Küche, in der tatsächlich gekocht wird.

Der Schwerpunkt der Konzeption als Einrichtung der Priesterbruderschaft St. Pius X. liegt aber auf der Betrachtung des Menschen als Geschöpf des lieben Gottes, als ein Wesen, das für die Ewigkeit bestimmt ist. Es ist also der überlieferte Glaube der Kirche, der unser Menschenbild bestimmt, und daraus leiten wir unsere eigentliche Betreuung im Seniorenheim ab. Die Seele des Menschen ist unsterblich, und diese Seele will für den Himmel gerettet werden. Was nützt dem Bewohner der „Sternekoch“, wenn die Seele verkümmert und sich der Gnade Gottes nicht öffnen kann?

Die tägliche hl. Messe, das geheimnisvolle Gegenwärtig-Werden des Kreuzesopfers Unseres Herrn Jesus Christus, ist untrennbar mit diesem Seniorenheim verbunden. Alle Gnaden fließen vom Kreuz Unseres Herrn, auch und gerade jene Gnaden, die dem alten und kranken Menschen helfen, sein Leiden und Altern aus der Hand Gottes anzunehmen und tapfer zu tragen, bis hin zum Ähnlich-Werden mit Christus im Sterben, der Ganzhingabe an den Willen des Vaters.

Die dem hl. Christophorus geweihte Kapelle mit dem Tabernakel ist wirklicher Mittelpunkt des Seniorenheims. Ich erinnere mich gut an eine längst verstorbene Bewohnerin, die am Ende ihres Lebens völlig dement war, niemanden mehr erkannt hat, in allen Bereichen Unterstützung brauchte. Aber: sie fand mehrmals am Tag die Kapelle und ihren angestammten Platz, betete einen Teil des Rosenkranzes, und wenn gesungen wurde, konnte sie alle Liedstrophen mitsingen.

Das Sterben gehört im Seniorenheim St. Josef zum Leben in der Hausgemeinschaft dazu. Wir beten um eine gute Sterbestunde, d.h. um ein Sterben im Gnadenstand, versehen mit den Sakramenten der Kirche, umgeben vom betenden Priester und den Ordensschwestern. Die Bewohner wissen bei uns, dass sie zu Gott hin unterwegs sind, und viele freuen sich auf den Himmel. Der sterbende Bewohner wird in seiner letzten Lebensphase Tag und Nacht begleitet durch Mitbewohner, Mitarbeiter, Ehrenamtliche und natürlich die Schwestern und den Priester. Gebete und Lieder sollen den Heimgang erleichtern. Und nach dem Aushauchen werden die Leichname ausgesegnet mit dem uralten Ritus der katholischen Kirche. Das „Salve Regina“ der Hausgemeinschaft geleitet den verstorbenen Mitbewohner in seinem Sarg hinaus.

Also, das ist sicher anders als in den meisten Pflegeeinrichtungen …

MB: Die aktuelle Corona-Krise hat Sie als Leiter, Ihre Mitarbeiter, vor allem aber die Heimfamilie vor große Herausforderungen gestellt. Wie haben Sie die letzten Wochen erlebt?

Pater Burkhard Kaldenbach: Wie viel Zeit haben Sie? Über die Wochen seit Ende März bis heute könnte ich ein Buch schreiben! Jeder Tag hatte eine neue Herausforderung im Gepäck für Bewohner, Mitarbeiter und die ganze Hausgemeinschaft.

Lassen Sie mich die harten Fakten nennen: Insgesamt zehn Bewohner waren am Corona- Virus erkrankt, mehr oder weniger schwer. Das Erschreckende an dieser Erkrankung war, neben der Heftigkeit der Symptome, die Aggressivität dieses Virus: Nahezu „von jetzt auf gleich“ waren mobile und lebensfrohe Menschen völlig hilflos und rangen nach Luft, fieberten stark, konnten kaum Nahrung zu sich nehmen oder bei sich behalten. Wir haben den Tod von zwei Bewohnern zu beklagen. Sicher, die beiden alten Damen wären irgendwann sowieso gestorben; aber nicht auf diese schreckliche Art und Weise, getrennt von ihren Lieben.

Nach dem Ausbruch mussten wir eine sogenannte „Kohorten- Isolierung“ durchführen, d.h. alle Infizierten zusammen in einen Bereich des Hauses verlegen; die dort lebenden, nicht infizierten Bewohner mussten ihre Zimmer den Erkrankten überlassen. Wir hatten innerhalb von vier Tagen fast 20 Umzüge im Haus! Ein Alptraum, nicht nur in logistischer Hinsicht! Die kranken Menschen haben größtenteils gar nicht begriffen, was um sie herum geschah, haben die „Marsmenschen“, die sie pflegten, nicht erkannt, hatten keinerlei Kontakte mehr zu ihren Angehörigen, zu Freunden und Bekannten. Selbst die Seelsorge beschränkte sich „nur“ auf die Spendung der Sterbesakramente. Alle Infizierten haben die Hl. Ölung empfangen zur Stärkung auf dem schweren Stück Weg.

Die Behörden verfügten die Schließung unserer Kapelle und verboten, den Bewohnern den Heiland in der hl. Kommunion zu reichen! So standen die Nicht-Infizieren oft mehrmals am Tag vor der abgeschlossenen Kapellentür; viele haben geweint und gesagt: „Wir wollen doch nur zum Heiland! Nur still hineinsitzen!“ Das waren furchtbare Kar- und Ostertage. Die doch recht hochbetagten Bewohner (unsere „Seniorin“ ist fast 105 Jahre alt) sagten einmütig: „Das gab es noch nicht einmal im Krieg!“

Die Speiseräume wurden gesperrt, das Haus nach außen verschlossen. Die Bewohner essen seither (bis auf den heutigen Tag!) einsam auf dem Zimmer. Viele haben an Gewicht verloren, nicht weil es nichts Gutes gibt, sondern weil sie einsam sind. Der Garten wurde eine Zuflucht. Der liebe Gott hat uns wochenlang schönstes Frühlingswetter beschert. Außer den Infizierten in der absoluten Isolation durften alle Bewohner in den Garten, aber alleine, ohne Kontakt zu den Mitbewohnern.

Bei den Mitarbeitern sah es kaum besser aus … Einige waren an diesem Virus erkrankt, auch hier mehr oder weniger schwer. Andere mussten in häusliche Quarantäne, weil sie in Kontakt gekommen waren mit Infizierten.

Wer aber macht all die Arbeit, wenn so viele Mitarbeiter ausfallen? Die Bewohner benötigen weiter Pflege, Betreuung, Essen und Trinken, saubere Wäsche, ein gereinigtes Zimmer und Haus.

Über einen Aufruf in den Medien der KJB kamen Hilfsangebote aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es kamen innerhalb der ersten drei Tage nach dem Aufruf so viele Unterstützungsangebote, dass es logistisch unmöglich war, alle Angebote anzunehmen, zu koordinieren, zu beantworten! Das ist katholisches Miteinander: „Einer trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gebot Christi erfüllen“, so beschreibt es der hl. Paulus. Wir waren schlichtweg überwältigt! In der Folge kamen Jugendliche und ehemals jugendliche Helfer ins Haus, packten überall mit an, wo Versorgungslücken klafften und wo, bedingt durch den Ausbruch, jetzt noch viel mehr Arbeit wartete als zuvor.

So haben wir es geschafft, durchzuhalten und acht Infizierte in die „neue Normalität“ zu bringen.

Wie gesagt, ich könnte dazu ein Buch schreiben.

MB: Sie sind sowohl Priester und Seelsorger als auch Verantwortlicher für die zeitlichen Bedürfnisse der Bewohner. Sie haben sicher viele Sorgen in diesen Wochen gehabt.

Pater Burkhard Kaldenbach: Die Oberen der Bruderschaft haben 2004 bestimmt, dass ich Betriebswirtschaft studiere, ein Diplom erwerbe, um so von den Behörden und Kostenträgern als Leiter dieses Pflegeheims anerkannt zu werden. Deshalb habe ich tatsächlich Sorgen über Sorgen gehabt, und Sorgen begleiten mich abends ins Bett – und warten schon auf mich, wenn ich morgens aufstehe. Aber das soll anderen Menschen ja ähnlich ergehen. Mein Vorteil ist, dass es „priesterliche Sorgen“ sind, d.h. ich trage sie alle ins Messopfer hinein, zu Dem, Der allmächtig ist. Das nimmt die Sorgen nicht weg, gibt aber enorme Kraft, sie zu tragen, sie durchzutragen.

Es waren hauptsächlich zwei Sorgen, die mich im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Pandemie in unserem Seniorenheim beschäftigt haben – und die ich immer noch nicht losgeworden bin …

Die erste Sorge: Was können wir (hier meine ich die Priester und die Ordensschwestern) tun, um die erkrankten Menschen zu retten, zu begleiten, ihnen Trost zu schenken, ihnen die Gnade zu vermitteln? Das ist gewissermaßen die Hauptaufgabe im Seniorenheim St. Josef: Seelen heiligen und Seelen retten.

Die zweite Sorge: Wie können wir das wirtschaftlich, finanziell überleben? Plätze bleiben wegen eines behördlichen Aufnahmestopps frei und die Einnahmen gehen zurück. Zusätzliche Fachkräfte, vor allem für den Covid-Isolationsbereich, müssen engagiert werden. Eine Agentur, mit der wir eigentlich recht erfolgreich zusammenarbeiten, erhöhte spontan die Stundensätze um fünfzig Prozent wegen der „Corona-Krise.“ Hilfsmittel wie Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel etc. waren plötzlich rar und unverschämt teuer. Irgendwer verdient stets an der Not seines Nächsten. Diese finanzielle Sorge bleibt, denn der Ausbruch hat ein solches Loch in die Finanzen geschlagen, dass wir uns ohne Unterstützung durch Spenden und Zuwendungen nicht halten können.

MB: Die im Pflegebereich arbeitenden Kollegen haben in den letzten Wochen Großartiges geleistet. Sie suchen aber, wie viele andere Seniorenheime, händeringend nach noch mehr gutem Personal. Was wäre Ihr Wunsch an den heiligen Josef?

Pater Burkhard Kaldenbach: Wissen Sie, man darf das „Großartige“, das Mitarbeiter in dieser Krise geleistet haben, nicht auf die im Pflegebereich arbeitenden einschränken. ALLE haben Großartiges geleistet! Sonst wäre es nicht möglich gewesen: Überstunden sind angefallen, weil niemand in der Not einfach daheim blieb. Ich gebe Ihnen ein „kleines“ Beispiel für „großartigen“ Einsatz: Während der fast vier Wochen dauernden Kohorten-Isolierung war täglich von morgens acht Uhr bis nachmittags 16 Uhr eine einzige Mitarbeiterin der Hauswirtschaft im Covid-Bereich damit beschäftigt, den Erkrankten die Mahlzeiten ins Zimmer zu stellen, wieder abzuräumen, die Speisereste und das kontaminierte Geschirr in die Küche zu verbringen: Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Abendbrot. In den Zwischenzeiten musste sich diese Frau komplett umziehen, die Isolierzimmer und Nasszellen, die Flure, die Schleuse putzen und desinfizieren. Und das alles in der Kampfausrüstung: Haube, Ganzgesichtsmaske, Handschuhe, Kittel, Schürze. Das ist das „Großartige“, das ich nur beispielhaft anfügen möchte.

Mein Wunsch an den hl. Josef? Wie lang darf meine Wunschliste sein? Lassen Sie mich einen ganz großen Wunsch formulieren, den ich schon lange Zeit, sogar lange vor „Corona“ immer wieder dem hl. Josef, dem Patron unseres Seniorenheims, vortrage: Um ein Haus wie dieses im Geiste der katholischen Tradition zu führen, brauche ich durch und durch katholische Mitarbeiter

MB: Wirklich katholische Seniorenheime, die das Ziel des Lebens, die Ewigkeit, vor Augen haben, sind selten geworden. Was raten Sie Menschen in der dritten Lebensphase?

Pater Burkhard Kaldenbach: Dritte Lebensphase? Sie können sich nicht vorstellen, wie viele „Lebensphasen“ manche Bewohner schon hinter sich gebracht haben …

Mein Rat: Rette deine Seele! Wenn ich ganz fest davon überzeugt bin, im Tode vor den Richterstuhl Gottes gerufen zu werden, um Rechenschaft abzulegen über mein ganzes Leben, Rechenschaft über die Sünden und Verfehlungen, die Unterlassung des geschuldeten Guten, den Mangel an Eifer bei den Werken der Barmherzigkeit – Da hätte ich dann schon gerne Zeit und Gelegenheit, diese Begegnung mit meinem Gott vorzubereiten, um nicht unvorhergesehen vor Ihm zu erscheinen. Da brauche ich die Möglichkeit, jetzt durch Akte der Liebe, der Demut und der Hingabe zu ersetzen oder zu ergänzen, was noch fehlt.

Wo kann ich das besser tun als in einer religiösen Atmosphäre, beim überlieferten Messopfer, mit der täglichen hl. Kommunion, dem Rosenkranz, der Ermunterung durch Ordensfrauen, der Begleitung durch den Priester?

MB: Kann man auch ins Seniorenheim St. Josef einziehen, wenn man noch keine Pflege benötigt?

Pater Burkhard Kaldenbach: Das ist tatsächlich möglich. Es war sogar der allererste Start dieses Hauses: Traditionelle Katholiken zogen nach Weihungszell, um täglich an der hl. Messe teilnehmen zu dürfen und um im Fall aller Fälle professionelle Pflege und Betreuung zu finden.

Die Bruderschaft vermietet im Gebäude des Seniorenheims Zimmer, man nennt sie ein wenig zu großzügig Appartements. Dort können nur Menschen einziehen, die keine Pflege benötigen. Sie können Serviceleistungen aus dem Seniorenheim buchen, z.B. Verpflegung, Waschen und Bügeln der Kleidung, Reinigungsdienst etc. So wohnen bereits einige Senioren in unserem Haus, die ansonsten unabhängig sind. Sie können von allen geistlichen Angeboten rund um das Priorat und das Seniorenheim profitieren.

MB: Wo kann man weitere Informationen über Weihungszell erhalten?

Pater Burkhard Kaldenbach: Weitere Informationen kann man direkt hier im Seniorenheim erfragen. Es gibt unsere Präsentationsmappe für jene Interessenten, die konkret über einen Einzug nachdenken, einen kleineren Prospekt mit mehr allgemeinen Hinweisen – und natürlich unsere Homepage.

Wären wir nicht in der Corona-Zeit, dann würde ich den Interessenten sagen: kommen Sie doch mal vorbei. Vielleicht wird man darauf noch ein wenig warten müssen.

Sie können dem Seniorenheim auch mit einer Spende helfen. Vergelt’s Gott für jede Unterstützung!

 

Spendenkonto:
Seniorenheim St. Josef
IBAN: DE51 6305 0000 0002 7149 54
BIC: SOLADES1ULM

Seniorenheim St. Josef
Maienfeld 5
88477 Schwendi-Weihungszell
Tel. +49 7347 60 10
[email protected]
www.seniorenheim-weihungszell.de