Dank für die Missionskollekte

Februar 24. 2020
Quelle: Distrikt Deutschland

Von P. Pierre Champroux, Oberer der Mission in Nairobi

Die Gläubigen des deutschen Distrikts haben sich bei der Missionskollekte im Oktober 2019 sehr großzügig gezeigt, so dass Anfang Januar der schöne Betrag von 22.164 Euro für die Mission der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Nairobi/Kenia überwiesen werden konnte.

Liebe Gläubige!

Ich danke Ihnen ganz herzlich für die großherzige Unterstützung, die Sie unserer Mission in Kenia haben zukommen lassen.

Dank Ihnen haben wir das neue Schuljahr gut beginnen können. In der Tat wächst unsere Schule rasch und fordert eine immer größere Professionalisierung. Wir haben 265 Kinder an unserer Schule, von denen die Hälfte unsere eigenen Schülertransporte benutzen. Um den diesbezüglichen Anfragen gerecht zu werden, haben wir ein ziemlich einzigartiges System von Taxis. Diese kleinen Autos sind sehr wirkungsvoll, weil sie es uns erlauben, gleichzeitig überall hinzufahren. Sie bieten eine große Flexibilität und leisten einen ausgezeichneten Dienst. Auch von der wirtschaftlichen Seite her ist dies die beste Lösung, weil die Taxis und die Fahrer im Lauf des Tages zwischen den Schülertransporten, sowie an Wochenenden und in den Ferien für Uber arbeiten und so Personal- und Treibstoffkosten auf null reduzieren.

Dank Ihrer Hilfe konnten wir zu Beginn dieses Jahres 2020 drei neue zusätzliche Taxis kaufen, womit unsere Flotte nun sieben Taxis, einen Schulbus und drei Hilfsfahrzeuge umfasst.

Wir konnten ebenfalls einen neuen Kopierer für die Schule erwerben – eine Anschaffung, die sich als unvermeidlich erwiesen hatte.

Dank der Unterstützung der Missionskollekte konnten wir auch neue Kinder an unserer Schule aufnehmen, indem wir ihr Schulgeld teilweise und in Einzelfällen sogar ganz übernehmen konnten. Unser Hilfsprogramm ist an strikte Bedingungen geknüpft bezüglich des Niveaus der Kinder, gerade auch in ihrer religiösen Haltung. So haben wir beispielsweise letzte Woche beschlossen, einer ausgezeichneten Familie unseres Priorates zu helfen, die momentan in großer finanzieller Not ist und deswegen seit mehreren Monaten ihre Kinder nicht mehr an die Schule schicken konnte. Wir konnten nun eines der Kinder gratis an der Schule aufnehmen. Auf diese Weise helfen wir insgesamt 15 vielversprechenden Kindern.

Wir haben noch nicht alles erhaltene Geld ausgegeben, aber wahrscheinlich fordert der Bereich der Schülertransporte weitere Investitionen.

Ich danke Ihnen noch einmal für Ihre so wertvolle Hilfe, die uns Investitionen erlaubt, die sonst außerhalb unserer Möglichkeiten liegen würden.

Ganz herzliche und dankbare Grüße aus Kenia!

 

Ihr P. Pierre Champroux