Schluss mit dem leeren Geschwätz!

20. August 2021
Distrikt Österreich
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21:06

6. Teil aus unserer Reihe "Die Weisheit der Kirchenväter":

Brief des hl. Polycarp von Smyrna,  gelesen und ausgelegt von P. Johannes Regele

 

"Verlasst das leere Gerede und den Irrtum der Menge! Glaubt an Den, Der unseren Herrn Jesus Christus von den Toten auferweckt und Ihm Herrlichkeit und den Thron zu Seiner Rechten verliehen hat!“

Der heilige Kirchenvater Polycarp, Bischof von Smyrna (heute Izmir), war ein Schüler des hl. Apostels Johannes, möglicherweise wurde er noch von diesem zum Bischof von Smyrna (heute Izmir, Türkei) ernannt. Er kämpfte entschlossen gegen die Irrlehren innerhalb der Kirche und verteidigte die Kirche gegen alle Feinde von außen. Sogar über den Kreis der Christen hinaus war er eine bekannte und angesehene Persönlichkeit. Zeitgenossen sahen in ihm einen Fels in der Brandung, glaubenstreu und mutig.

Er benutzte eine sehr klare Sprache in seinen Schriften, von denen uns leider nur der Brief an die Philipper erhalten geblieben ist. Irenäus von Lyon spricht lobend über ihn, Eusebius, der große Kirchenhistoriker des Altertums zitiert den Brief in seinen Schriften, ebenso der hl.  Kirchenvater Hieronymus.  Polycarp selbst ist ein Zeuge der Echtheit der Schriften des Ignatius von Antiochien.

Am Ende seines Lebens will man ihn zu Gotteslästerung und Götzendienst zwingen, was er entschieden ablehnt. So stirbt er als Greis von 86 Jahren den Märtyrertod im Jahr 155 n.Chr., ein mutiger und entschlossener Glaubenszeuge der frühen Christenheit. Zu Folter und Feuertod verurteilt, verstirbt er letzten Endes an einem Dolchstoß. Über seinen Märtyrertod sind wir gut unterrichtet durch einen Brief der Gemeinde Smyrna  „an die Kirche Gottes zu Philomelium und an alle Gemeinden der heiligen und katholischen Kirche allerorten.“

P. Johannes Regele zeigt uns in diesem Video auf, wie hochaktuell die Schrift eines apostolischen Vaters des 1./2. Jahrhunderts auch heute in unserer Zeit ist.