FSSPX Nachrichten & Veranstaltungen

Im Dienst des katholischen Priestertums

11. Mai, 2017

Schwestern der Bruderschaft St. Pius X.

Im Dienst des katholischen Priestertums

Einkleidungen und Professfeier in Ruffec (Frankreich)

Im Jahr 1974 gründete Erzbischof Lefebvre mit Unterstützung seiner leiblichen Schwester, Mutter Marie Gabriel, einer Ordensfrau der Kongregation vom Heiligen Geist (Spiritaner), in Rom die Schwestern der Bruderschaft St. Pius X.

Schon 1971 hatte der Erzbischof den Wohltätern des Seminars von Ecône mitgeteilt: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. ist zwar in erster Linie für die Priester bestimmt, nimmt aber auch Brüder und vielleicht bald Schwestern auf, deren Aufgabe es sein wird, den Priestern bei ihrem priesterlichen Dienst zu helfen und selbst ein spirituelles Leben im Sinne des heiligen Messopfers Unseres Herrn zu führen.“

Mittlerweile ist die Zahl der Schwestern auf 195 angewachsen. Sie wirken auf fünf Kontinenten.

Am Sonntag Quasimodo (Weißer Sonntag) 2017 wurden im französischen Ruffec (Dept. Indre) in Anwesenheit der Generaloberin Mutter Marie-Augustin zwei Novizinnen eingekleidet. Zwei Schwestern legten die erste Profess und drei die ewige Profess ab.

Msgr. Bernard Tissier de Mallerais zelebrierte ein Pontifikalamt in der romanischen Abteikirche von Ruffec (12. Jahrhundert), dem Sitz des französischsprachigen Noviziatsklosters.

Die Schwestern sind nach dem Willen ihres Stifters dazu bestimmt, „intensiv mit dem auf unseren Altären erneuerten und fortgesetzten Opfer des Herrn zu leben, das im Allerheiligsten Altarsakrament immer gegenwärtige Opferlamm zu verehren und durch die Unterstützung des Apostolats der Priester in den verschiedensten Bereichen die Seelen zu eben dieser Verehrung hinzuführen“.

Der Erzbischof schrieb im Gründungsjahr der Kongregation: „Die Ordensschwestern sollen Helferinnen der Priester sein in allen Werken, um die man die Priesterbruderschaft bittet. Wie die Mutter Jesu durch ihr Mitleiden teilnahm am priesterlichen Werk Jesu, als er am Kreuze starb, um die Seelen zu retten, so sollen auch die Schwestern der Bruderschaft St. Pius X. eine besondere Verehrung zum heiligen Messopfer und zum eucharistischen Opferlamm haben und sich mit Maria, der Miterlöserin, vereinigen.“