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Fulda-Wallfahrt 2017: Levitenamt zu Ehren des hl. Papst Pius X. am Sonntag

03. September, 2017

Nachdem Pater Heinrich Mörgeli um 8.00 Uhr das Tagesprogramm mit einem Vortrag zum diesjährigen Wallfahrtsthema „Maria - Mittlerin aller Gnaden“ eingeleitet hat, zelebrierte der 1. Assistent des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Niklaus Pfluger, das Hochamt, das gegen Mittag mit der Erneuerung der Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Marias endete. 

Pater Niklaus Pfluger ging zu Beginn seiner Predigt auf die zahlreichen Jubiläen in diesem Jahr ein. Neben dem 100. Jahresjubiläum der Erscheinung der Gottesmutter in Fatima feiert Bayern 100 Jahre Patrona Bavariae und die Schweiz ihren Nationalheiligen, Bruder Klaus. Diese Nationalwallfahrt fällt an diesem Tag genau auf das Fest des Patrons der Priesterbruderschaft. Der hl. Papst Pius X. steht vor allem für sein Motto „Alles in Christus erneuern!“ und dafür stehen auch alle anderen Heiligen, deren Jubiläum wir in diesem Jahr feiern.

Dazu steht die hl. Messe und das Unbefleckte Herz Mariens im Mittelpunkt. Maria führt uns zu Christus, so Pater Pfluger. Er selbst hat am Kreuz uns Seiner hl. Mutter anvertraut. Darin äußert sich das Übermaß der göttlichen Liebe, dass Er uns eine Mutter gibt, wie der 1. Assistent des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. hervorhob.

Dann ging Pater Pfluger zum berühmten Sonnenwunder von Fatima und seiner Bedeutung, auch für uns Heutige, über. Einen Tag nach dem Sonnenwunder fanden in Portugal, das damals zu den glaubensfeindlichsten Ländern Europas gehörte, Wahlen statt. Die regierenden radikalen Atheisten verloren die Wahlen und die katholische Partei konnte haushoch gewinnen und so die antiklerikalen Gesetze rückgängig machen. Dies zeigt, so Pater Pfluger, was möglich ist, wenn wir auf Maria hören.

Für die Endzeit spielt Maria eine herausragende Rolle. Der gigantische Kampf gegen Christus und Seine Kirche nimmt zu, aber „am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ wie Maria in Fatima sagte. Was wir lernen sollen von Fatima ist diese Hoffnung und die Notwendigkeit, für die Sünder zu beten, damit sie gerettet werden. Deshalb hat Maria den Kindern die Hölle gezeigt, nicht um sie zu ängstigen, sondern damit sie sehen, dass viele Seelen verloren gehen werden, wenn nicht für sie gebetet wird.

Wie schon Pater Mörgeli in seiner gestrigen Predigt betont auch Pater Pfluger, dass der Glaube Folgen haben muss für unser Leben, für unsere Familien und Gemeinden. Der Glaube muss innerlich werden und uns verwandeln. Wir sind Sünder, aber wir haben Erbarmen gefunden und dies muss ausstrahlen in unser Leben. Dies ist die Botschaft von Fatima und dies ist die Botschaft der Hl. Messe. Wir müssen beten für Kollegen, Freunde, Nachbarn und auch für unsere Feinde.

Der Saal war mit knapp 1000 Teilnehmern gut besetzt. Die Predigt von Pater Pfluger wird, wie auch die Ansprache von Pater Mörgeli am Morgen, in den nächsten Tagen an diesem Ort als Audio-Mitschnitt zu hören sein (unter „Medien“).

Eine Bildergalerie von der Ansprache von Pater Mörgeli und vom levitierten Hochamt mit Pater Niklaus Pfluger finden Sie unter diesem Artikel.