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Fatima: Vorbereitung der Kinder durch den Engel

22. Februar, 2017

Von Pater Heinrich Mörgeli

Die Offenbarungen von Fatima enthalten eine ganze geistliche Lehre. Man hat U. L. Frau von Fatima die „Katechetin für unsere Zeit“ genannt. Als Vermittlerin aller Gnaden schenkt sie uns zudem ein neues Licht für ein tieferes Verständnis von Glaubenswahrheiten, die jetzt besonders wichtig werden. Die wenigen, aber sehr starken Worte der ganzen Botschaft, die es eingehend zu betrachten gilt, haben eine große Tiefe und spirituelle Kraft.1

  • 1. [1] Pater Karl Stehlin hat in seinem Buch „Fatima – Leitstern für die letzten Zeiten“ einen sehr guten Kommentar der Botschaft von Fatima dargeboten. Alverna Verlag CH-9500 Wil SG, 2016.

Zur Botschaft von Fatima gehören wesentlich auch die Erscheinungen des Engels im Jahr 1916. Die drei Seherkinder Lucia, Francisco und Jacinta wurden durch die Begegnung mit dem Engel des Friedens auf ihre große Aufgabe vorbereitet und geradezu in die übernatürliche Welt emporgehoben.

Der „Engel des Friedens“

Die erste Erscheinung des Engels beschreibt Sr. Lucia, das älteste Seherkind, im Auftrag ihres Bischofs im November 1937 wie folgt:

„Wir hatten ein Weilchen gespielt, und siehe, ein starker Wind schüttelte die Bäume und ließ uns schauen, was da vor sich ging, denn es war ein ruhiger Tag. Wir sahen dann jene Gestalt, von der ich schon erzählte (eine Erscheinung im Jahr zuvor), über den Olivenhain auf uns zukommen. Ein Jüngling von 14 bis 15 Jahren, noch weißer als der Schnee, die Sonne machte ihn durchsichtig, als wäre er aus Kristall, und er war von großer Schönheit. – Der Engel umgab uns mit einer Atmosphäre des Übernatürlichen, die so intensiv war, dass wir ziemlich lange kaum unseres eigenen Daseins inne wurden ... Wir fühlten die Gegenwart Gottes so gewaltig und innerlich, dass wir nicht einmal untereinander zu sprechen wagten. Noch am nächsten Tag war unser Geist in diese Atmosphäre gehüllt, die nur sehr langsam verschwand.“

Diese Schilderung lässt etwas vom Übernatürlichen, Heiligen erahnen, das sich hier den Kindern offenbarte. Es bewirkte in ihnen Ehrfurcht, Demut, aber auch Staunen und Ergriffenheit vor dem Göttlichen.

Der Engel spricht zu den Kindern

„Als er bei uns ankam, sagte er: Fürchtet euch nicht! Ich bin der Engel des Friedens. Betet mit mir!
Auf die Erde niederkniend, beugte er seine Stirn bis zum Boden und ließ uns dreimal diese Worte wiederholen:
Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für die, die nicht glauben, Dich nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben.[1]
Danach sagte er sich erhebend: So sollt ihr beten. Die Herzen Jesu und Mariens hören auf eure Bitten.“

„Betet mit mir!“

Die drei Seher erfuhren hier, was Beten wirklich heißt: vor Gott, unseren Herrn, hintreten und die Seele mit Vertrauen zu ihm erheben. Die Kinder wurden so von der Majestät Gottes beeindruckt, dass sie sich selbst vergaßen.

„Mein Gott“

Wer ist Gott, und wer sind wir? Christus gab Katharina von Siena die Antwort: „Du bist die, die nicht ist. Ich dagegen bin der, der ist. Wenn deine Seele von dieser Erkenntnis erfüllt ist, wirst du glücklich werden und der böse Feind wird dir nichts anhaben können.“ Der Engel vermittelte den Kindern eine solche Erfahrung der Gegenwart des großen Gottes. Er leitete sie aber auch an, Gott zu begegnen, wirklich und wesentlich durch die Übung des Glaubens, der Hoffnung und der Gottesliebe. Das sind nicht nur Gebetsformeln oder schöne Gefühle, sondern Akte der göttlichen Tugenden. Durch diese sollten sie ihre Seele mit Gott selbst vereinigen.

„Ich glaube an Dich“

Der Glaube ist zuerst ein ganzes Ja zu Gott, unserem Schöpfer und Herrn. Gott ist das allumfassende, konkreteste Sein, nicht nur ein undefinierbares höheres Wesen. Er ist lebendig bei mir, er schaut mich mit unendlicher Liebe an und kümmert sich um mich, er erhält mich im Dasein und er belebt mich. „In ihm bewegen wir uns, leben und sind wir“, bezeugt der heilige Paulus vor den Athenern auf dem Areopag.

An Gott glauben heißt aber auch, auf ihn hören und sein Wort mit bedingungsloser Bereitschaft bejahen, so wie er es uns geoffenbart hat. Wir unterwerfen uns der ewigen Wahrheit, weil Gott gesprochen hat. Wenn wir unser Herz mit solchem Glauben Gott öffnen, dann kann er uns, ähnlich wie die drei Seherkinder, mit seinem Gnadenlicht erleuchten und uns etwas von seinen unfassbaren Geheimnissen offenbaren.

„Ich bete Dich an“

Aus der Erkenntnis durch den Glauben folgt die Bereitschaft, Gott zu verehren. Der Engel weckte in den Kindern ein lebendiges Bewusstsein der Größe und Heiligkeit Gottes. Ohne zu zögern knieten sie mit dem Engel nieder und beteten von Ehrfurcht ergriffen ihren Gott und Herrn tiefgebeugt an.

„Ich hoffe auf Dich“

Gott ist aber nicht nur Majestät und Herrlichkeit, er ist auch Vater, gütigster, sorgender Vater, dem wir als seine Kinder vertrauen dürfen. Die Hoffnung weckt Freude und Zuversicht, weil wir einen so liebevollen Vater im Himmel haben, der unsere Schwachheit kennt. Auch seine Verheißungen machen uns Mut und spornen uns zu vertrauensvollem Gebet an. Diese Hoffnung ist kein ungewisses Gefühl, sondern ein sicherer Halt, denn wir stützen uns auf den allmächtigen Gott, der über allem steht. Die wahre Hoffnung ist dynamisch, sie bewegt uns hin zum höchsten Gut und strebt kraftvoll nach dem ewigen Heil.

„Ich liebe Dich“

Die Liebe ist das eigentliche Wesen Gottes, wie der Apostel Johannes lehrt. Er hat uns erschaffen und erlöst aus reiner Liebe. Aus Liebe will Gott uns in den Himmel führen, wo wir an seiner Glückseligkeit teilnehmen werden. Mit seiner Gnade dürfen wir die Liebe Gottes durch innige Herzensbeziehung erleben und beantworten. Der Engel lehrt die Kinder die Akte der Liebe als intensivste Vereinigung mit Gott. „Wenn wir doch begreifen würden, was für ein Glück es ist, von Gott geliebt zu werden und ihn lieben zu dürfen“, sagt der hl. Pfarrer von Ars.

„Ich bitte Dich um Verzeihung …“

Schon diese erste Erscheinung führt uns zum Hauptthema der Fatimabotschaft: der Sühne. Es soll uns bewusst werden, wie Gott durch die Sünde beleidigt wird. Und zwar nicht nur durch die offensichtlich schweren Todsünden und Verbrechen, sondern auch durch den Unglauben, den Mangel an Hoffnung auf Gott und die ihm verweigerte Liebe. Diese Unterlassungen sind schuldhaft und fordern die gerechte Strafe Gottes heraus, die durch Buße und Sühne beglichen werden muss.

Die Sühne ist nicht ganz dasselbe wie die Buße. Wenn wir Buße tun, denken wir eher an uns selbst, indem wir uns zu unserer Rettung von der Sünde abwenden und die dafür verdiente Strafe durch Gebet und gute Werke begleichen wollen. Bei der Sühne hingegen schauen wir mehr auf Gott, dessen unendliche Heiligkeit und Liebe durch die Sünde beleidigt wird. Die Sünde raubt Gott die ihm gebührende Verehrung und Liebe. Durch gute Werke, geduldig ertragenes Leiden und vor allem die Gottesliebe in Vereinigung mit dem Erlösungswerk Christi kann das Unrecht gesühnt werden.

Wegen unserer gegenseitigen Verbindung im mystischen Leib Christi können wir auch für andere Menschen Sühne leisten, indem wir Werke der Liebe und Gebete mit Opfern stellvertretend für ihre Sünden darbringen. Damit aber unsere Fürbitte und Sühne Frucht bringen kann, müssen wir zuerst uns selbst bekehren und uns durch das Leben in den göttlichen Tugenden heiligen.

„Die nicht glauben …“

Gewiss sind hier in erster Linie die Ungläubigen, Gottesleugner und Gotteshasser, aber auch die Gleichgültigen gemeint. Unglaube ist eine Sünde gegen Gott, der uns seine Wahrheit geoffenbart hat. Diese Menschen beleidigen Gott schwer, weil sie ihm als der Ewigen Wahrheit den Glauben verweigern! „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer Gott nahen will, muss glauben, dass Er ist und dass Er denen, die Ihn suchen, ein Vergelter ist.“ Das ist ein ernstes Wort des hl. Paulus!

Wie steht es aber mit unserem Glauben? Wir wissen um die Wahrheiten Gottes und sind doch oft recht schwach im Glauben. Wie schnell lassen wir uns entmutigen! Wenn wir in einer Prüfung, in einer Trostlosigkeit an seiner Güte zweifeln, nehmen wir Gott nicht ernst. Müssen nicht auch wir um Verzeihung bitten und Sühne leisten, dass wir nicht genug aus dem Glauben leben?

Die Anbetung Gottes und die Hoffnung als göttliche Tugend sind ebenso ein Gebot für uns Menschen.

Für uns alle ist es eine Pflicht der Gerechtigkeit, Gott unseren Herrn aus Dankbarkeit für seine unendliche Liebe und die unzähligen Wohltaten zu lieben. Wenn die Liebe bei uns fehlt, sind wir nichts, und auch alle anderen Bemühungen nützen uns nichts, mahnt der heilige Paulus in seinem Hohelied der Liebe.

„Die Herzen Jesu und Mariens hören auf eure Bitten“

Der Engel betont, dass nicht nur Jesus und Maria, sondern ihre Herzen auf unsere Bitten hören. Diese liebenden und erbarmungsvollen Herzen lassen sich rühren durch unser inständiges Flehen, sie sind wirklich eine Zuflucht für uns. Sie treten selber vor dem Thron Gottes für uns ein. Schon der hl. Margareta Maria Alacoque hat Jesus das unendliche Erbarmen seines Herzens für uns Sünder geoffenbart. Weil die Menschen diese Liebe zu wenig beachtet hatten, sandte Gott als letzte Mittlerschaft das unbefleckte Herz seiner Mutter, damit auch sie ihren Kindern zur Umkehr helfe. Die Barmherzigkeit dieser vereinten Herzen ist wirklich unsere letzte Rettung.

Die Kinder nahmen die Botschaft des Engels sehr ernst. Lucia schreibt: „Seine Worte gruben sich so tief in unser Gedächtnis, dass wir sie nie­mals mehr vergaßen. Von da an verbrachten wir viel Zeit damit, sie so tief gebeugt zu wiederholen, bis wir manchmal vor Müdigkeit umfielen.“ Dieses Gebet wurde für sie eine Quelle vieler Gnaden.

Die zweite Erscheinung des Engels: Gebete und Opfer

Im Sommer erschien der Engel ein zweites Mal, um die Kinder in ihrem Eifer zu bestärken und sie weiter zu unterrichten. Er sprach:

„Was macht ihr? Betet, betet viel! Die heiligsten Herzen Jesu und Mariens wollen euch Barmherzigkeit erweisen. Bringt dem Allerhöchsten ständig Gebete und Opfer dar.“

„Wie sollen wir Opfer bringen?“, fragte Lucia.

„Bringt alles, was ihr könnt, Gott als Opfer dar, als Akt der Wieder­gutmachung für die Sünden, durch die Er beleidigt wird, und als Bitte um die Bekehrung der Sünder. So werdet ihr auf euer Vaterland den Frieden herabziehen. Ich bin sein Schutzengel, der Engel Portugals. Vor allem nehmt an und tragt mit Ergebung die Leiden, die der Herr euch schicken wird.“

„Die Worte des Engels, so erzählt Lucia später, prägten sich unserem Geist ein und wirkten wie ein Licht, in dem wir erkannten, wie sehr Gott uns liebt und wie sehr er geliebt sein will. Wir erkannten ferner den Wert des Opfers und daß der Herr um der Opfer willen die Sünder bekehrt. So begannen wir also, dem Herrn alles aufzuopfern, wodurch wir uns abtöteten. Doch wir suchten damals keine andere Abtötung als die, stundenlang zur Erde niedergeworfen das Gebet des Engels zu wiederholen.“

Opfer, aus Liebe zu Gott dargebracht, sind das wirksamste Gebet. Worte kann man leicht aussprechen, aber Verzicht und schmerzliche Überwindungen beweisen, dass es uns wirklich ernst ist. Wie der Glaube durch gute Werke betätigt werden muss, so soll auch die Liebe mit dem Opfer entflammt werden, um wahre Früchte bringen zu können.

Die Kraft dieser Akte der drei kleinen Kinder wird ersichtlich an der erstaunlichen Verheißung, dass sie mit ihren Sühnegebeten und Opfern den Frieden über ihr ganzes Land herabflehen konnten.

Die Aktualität dieser Botschaft für uns

Wenn der Himmel schon vor hundert Jahren zur Sühne für die Sünden gegen den Glauben, die Gottesverehrung, die Hoffnung und gegen die Liebe zu Gott inständig aufrief, wie viel mehr muss er sich dann über unsere heutige glaubenslose, liebelose und gottlose Welt beklagen!

Es herrscht eine allgemeine Apostasie, Gott hat im Leben vieler Mitmenschen überhaupt keine Bedeutung mehr; sie leben, als existierte er nicht. Durch den modernistischen Irrtum wird sogar der Glaube der Katholiken zu einem undefinierbaren Gefühl aus dem Unterbewusstsein verfälscht, das bei jedem Menschen anders sein kann. Eine verpflichtende Wahrheit wird geradezu verabscheut. Man gewöhnt sich auch immer mehr an die Gottlosigkeit und bleibt passiv bei gröbsten Gotteslästerungen! Vor dem millionenfachen Martyrium treuer Christen durch den Islam verschließt man auch in der katholischen Hierarchie aus Rücksicht auf den Ökumenismus bewusst die Augen.

Anbetung ist heute zum Fremdwort geworden. Der Mensch ist geblendet von den technischen Errungenschaften, er verherrlicht sich selbst. Das geht bis hinein in den Gottesdienst, der mehr zu einem Menschendienst geworden ist: keine Gottesverehrung, keine Kniebänke mehr, Stehkommunion, der Mensch steht im Mittelpunkt. Nicht nur Ehrfurchtslosigkeit, sondern abscheulichste Gotteslästerungen werden selbst von den kirchlichen Behörden geduldet oder sogar entschuldigt.

Auch gegen die göttliche Hoffnung wird gesündigt. Der Mensch vertraut nur auf sich, er genügt sich selbst. Er vergisst, dass er ganz und gar von seinem Gott und Herrn abhängig ist, und keine Bewegung und keinen Gedanken ohne Seine Mitwirkung ausführen kann. Die Güte Gottes wird beleidigt durch die Verzagtheit und den Zweifel an Seiner Hilfe. Seine Langmut wird als Schwachheit verspottet. Selbst die Barmherzigkeit wird entstellt durch den vermessentlichen Irrtum einer Verzeihung ohne Umkehr des Sünders.

Am schwersten aber sind die Sünden gegen die Liebe. Der heilige Augustinus ruft aus: „Ist es nicht schon genug der Sünde, wenn ich Dich, oh höchstes Gut, nicht liebe?“ Falls noch Liebe, ist sie bei vielen zu einem sentimentalen Gefühl verkommen, das nicht standhält, wenn eine Prüfung eintritt.

Satan arbeitet offensichtlich daran, den Hass und die Verachtung Gottes und Seiner Kirche zu schüren.

All das müsste uns zutiefst erschüttern – wie sehr wird Gott durch diese Gräuel beleidigt! Wir dürfen nicht tatenlos zuschauen, wir können etwas tun, indem wir, wie die drei Kinder, eifrig Sühne leisten.

Nehmen wir uns ernsthaft vor:

Unsere Bekehrung mit dem festen Entschluss, von der schweren Sünde zum Gnadenleben, von der lässlichen Sünde zur Vollkommenheit und von der Vollkommenheit zum Streben nach Heiligkeit zu gelangen.
Machen wir die Gebete des Engels, wie die Kinder es taten, zu unserem Lebensprogramm. Die göttlichen Tugendakte wurden zur Form ihres geistlichen Lebens. Auch nach den Erscheinungen Unserer Lieben Frau übten sie die Gebete oft, besonders wenn sie alleine und unbeobachtet waren. Lucia bezeugt, dass Jacinta und Francisco noch in ihrer letzten Krankheit vom Bett aufstanden, um sich bei diesen Gebeten bis zum Boden zu verneigen. Das hat sie zur Heiligkeit geführt. Auch wir werden bald erfahren, welch wunderbare Kraft diese gut geübten Tugendakte haben.
Wir haben fast täglich das Fortschreiten des Bösen in Kirche und Welt zu beklagen. Das soll uns jedes Mal ein umso größerer Ansporn sein, diese Frevel gegen unseren Herrn und Gott durch entgegengesetzte Tugendakte zu sühnen. Wenn wir dem Unglauben und den Häresien begegnen, bringen wir Gott lebendigere Akte des Glaubens dar. Angesichts öffentlicher Lästerungen werfen wir uns im Geiste vor dem heiligen Gott anbetend nieder. Wenn alles verloren scheint, vermehren wir die Akte der göttlichen Hoffnung und des Vertrauens auf unseren Herrn, der über allem steht. Wenn wir zusehen müssen, wie unser Heiland und seine heiligste Mutter verachtet und gehasst werden, soll unsere Liebe zu ihnen noch mehr entflammt werden.
Freuen wir uns, dass wir durch unseren Eifer die Herzen Jesu und Mariens trösten und ihnen wirksam helfen können, all die Beleidigungen unserer Zeit gegen Gott zu sühnen und viele Seelen zu retten.

 

[1] P. Luis Kondor hat in der ersten deutschen Übersetzung von 1975 diese erweiterte Formulierung des Gebetes gewählt.