Distriktnotizen

2018
Quelle: Distrikt Deutschland

Der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Firmin Udressy, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen kurze Aufzeichnungen von seiner Arbeit und von Ereignissen im deutschen Distrikt. Lesen Sie hier die „Distriktnotizen“ für den Monat März 2018.

3.–4. März

An diesem Wochenende übernehme ich den Gottesdienst in unserer Kapelle zur Unbefleckten Empfängnis in Zirndorf. Es herrscht hier eine angenehme und fromme Atmosphäre. Seit 1978 hat die Priesterbruderschaft eine Niederlassung im Raum Nürnberg.

Am heutigen Sonntag ruft der liebe Gott unseren Mitbruder Pater Johannes Walderdorff in die Ewigkeit heim. Im 62. Lebensjahr und im 37. Jahr seines Priestertums, nach langem und mit überaus großer Geduld getragenem Leiden, verstarb er gestärkt durch die heiligen Sterbesakramente im Krankenhaus in Ulm. Beten wir für ihn. „O Herr, gibt ihm die ewige Ruhe!“

5. –7. März

Mit allen Mitbrüdern des Distriktes treffe ich mich im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen. Als ersten Vortrag hören wir das Zeugnis eines ehemaligen Schwerverbrechers, der sich im Gefängnis bekehrt hat. Seine Lebensgeschichte, die in dem Buch „Du musst dran glauben – Vom Mörder zum Menschenretter“ nachgelesen werden kann, ist ein Ansporn, fester an die Wirkung der Gnade zu glauben.

Pater Ludger Grün ist aus der Schweiz angereist, um die Mitbrüder in der Ehepastoral weiterzubilden. Am letzten Tag feiern wir gemeinsam mit der Kommunität des Seminars den hl. Thomas von Aquin, nach dem unsere philosophischen und theologischen Studien sich ausrichten:

„In Übereinstimmung mit den Wünschen und den so oft wiederholten Vorschriften der Päpste und Konzilien sollen die ‚Theologische Summe‘ des heiligen Thomas von Aquin und seine philosophischen Prinzipien den Hauptgegenstand der Studien im Seminar bilden. Auf diese Weise werden sich die Seminaristen gründlich vor den modernen Irrtümern hüten, insbesondere vor dem Liberalismus und allen aus ihm folgenden geistigen Systemen.“ (Statuten III)

11. März

Am Laetare-Sonntag übernehme ich die Vertretung für Pater Markus Ignatius Pfluger in Hattersheim bei der Glaubenskundgebung der actio spes unica. In seinem Vortrag gibt Dr. Heinz-Lothar Barth einen meisterhaften Überblick über die Probleme des Pontifikates von Johannes Paul II. (siehe den Bericht in diesem MB).

13.–14. März

Der Generalrat der Bruderschaft hat mich zu einem Besuch ins Generalhaus nach Menzingen eingeladen, um über das Apostolat im deutschen Distrikt zu berichten.

25. März

Am Palmsonntag halte ich die Zeremonie in Stuttgart. Heute ist der Sterbetag unseres Gründers. Erzbischofs Marcel Lefebvre war ein eifriger Apostelnachfolger und der große Verteidiger des hl. Messopfers: „Durch die Messe führt das Priestertum zum Christkönig. Seinem Lehrer Pater Marc Voegtli (1853–1930) treu – Spiritaner und damals Spiritual des französischen Seminars in Rom –, sieht der Erzbischof in der Messe auch die feierlichste Proklamation des Königtums Christi: „Im Hymnus Vexilla Regis singen wir den Vers ‚Regnavit a ligno Deus ... Gott regiert vom Holz des Kreuzes aus‘. Am Kreuz hat der Herr den bösen Feind, die Sünde und den ewigen Tod besiegt, und dieses Erlösungswerk geschieht in jeder Messe.“  (www.marcellefebvre.info/de)

29. März – 2. April

Die Kar- und Osterfeier verbringe ich in der Kapelle in Hopfgarten bei Weimar. Die heiligen Messen werden gut besucht, in einer schönen apostolischen Atmosphäre. Am Ostersonntag darf ich zwei Kindern die Erstkommunion spenden.