FSSPX Nachrichten & Veranstaltungen

Distriktnotizen

18. August, 2017

Der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Firmin Udressy, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen kurze Aufzeichnungen von seiner Arbeit und von Ereignissen im deutschen Distrikt. Lesen Sie hier die „Distriktnotizen“ für den Monat Juli 2017.

1. Juli

Zum Fest des Kostbaren Blutes sind Priester und Gläubigen in Zaitzkofen um den Weihealtar versammelt, um an der Priesterweihe teilzunehmen. „Tu es sacerdos in aeternum: Du bist Priester auf ewig!“ Für jeden Priester ist diese Zeremonie eine Erinnerung an diesen atemberaubenden Augenblick, wo er vor den Stufen des Altares lag, in tiefer Demut und Ehrfurcht, bevor er dieses heilige Sakrament empfing.

8.–9. Juli

An diesen Tagen vertrete ich Pater Matthias Roling in unserer der hl. Theresia von Avila geweihten Kapelle in Hamburg. Trotz der G20-Krawalle erreiche ich ohne große Schwierigkeit das Gotteshaus. Seit dem letzten Besuch ist die Gemeinde stark gewachsen, u. a. durch eine Reihe junger Familien. Auf dem Rückweg nach Stuttgart lese ich noch die hl. Messe in Letter bei Hannover.

15. Juli

Die Primiz des Neupriesters Pater Simon Merkle versammelt über 1000 Gläubige in Memmingen. Dieses Volks- und Gemeindefest zeigt, wie sehr die Gläubigen das Priestertum schätzen. „Beten wir zum Herrn, dass er viele Arbeiter in seine Ernte sende!“

16. Juli

Pater Robert Schmitt, der Exerzitienmeister des deutschen Distrikts, feiert sein 25. Weihe-Jubiläum in seiner Heimat, im badischen Rheinhausen. In der Predigt in der schönen Sankt-Michaels-Kirche darf ich ihm im Namen der Priesterbruderschaft danken für alle diese Jahre im Dienst an den Seelen.

23.–30. Juli

Ein inniger Wunsch unseres Patrons, des hl. Pius X., war die Förderung des Gesangs der römischen Kirche:

„Namentlich sorge man dafür, dass der Gregorianische Gesang beim Volke wieder eingeführt werde, damit die Gläubigen an der Feier des Gotteslobes und der heiligen Geheimnisse wieder tätigeren Anteil nehmen, so wie es früher der Fall war.“ (Tra le sollecitudini, 22.11.1903)

Mit Pater Fabian Reiser fahre ich eine Woche nach Frankreich, um an einer Schulung im Gregorianischen Choral im Kloster von Merigny teilzunehmen.  Es sind kostbare Erfahrungen, die auch für die Förderung des liturgischen Gesangs in Deutschland fruchtbar werden sollen. Seit Jahren organisiert „Le Centre grégorien Saint-Pie X“ regelmäßig Schulungen in mehreren Stufen, für Anfänger, für erfahrene Sänger und für Schola-Leiter und Dirigenten. Ein solches Zentrum muss auch für den deutschen Sprachraum entstehen.