FSSPX Nachrichten & Veranstaltungen

Distriktnotizen

14. Juni, 2017

Der deutsche Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Firmin Udressy, veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen kurze Aufzeichnungen von seiner Arbeit und von Ereignissen im deutschen Distrikt. Lesen Sie hier die „Distriktnotizen“ für den Monat Mai 2017.

2.–4. Mai

Bei den Sühneschwestern vom Heiligen Geist in Niedaltdorf (Saarland) legt Schwester Maria Raphaele vor mir ihre erste Profess ab, während Schwester Maria Crescentia ihre Gelübde erneuert. Die Schwestern, die nach der Regel des III. Ordens des hl. Franziskus leben, führen ein Alten- und Pflegeheim. (www.antoniushaus-niedaltdorf.de)

6.–7. Mai

Der Civitas-Kongress tagt zum 10. Mal in Bonn. Unter dem Motto „‚Russland wird seine Irrtümer über die Welt verbreiten‘ – Der Marxismus und seine Mutationen wider das christliche Gemeinwesen“ beleuchten die hochkarätigen Vorträge, warum die aus der Larve des Marxismus gekrochenen Ideologien das moderne Denken heute so stark bestimmen.

Das Civitas-Institut verleiht in Erinnerung an den 2016 verstorbenen Philosophen erstmals die Walter-Hoeres-Medaille. Sie wurde gestiftet für die Verteidigung des Naturrechts und der katholischen Soziallehre. Der erste Preisträger 2017 ist Dr. Lorenz Jäger, langjähriger Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er war viele Jahre mit Prof. Walter Hoeres freundschaftlich verbunden. Pater Franz Schmidberger mahnt zur Rückkehr zum übernatürlichen Denken.

14. Mai

Die Kapelle Sankt Konrad von Offenburg feiert das 100. Jubiläum der ersten Erscheinung in Fatima durch eine Prozession, die viele Gläubige und Familien anzieht. Dieses Jubiläum ist eine Ermutigung, unseren Lebensweg nach dem Vorbild der Kinder von Fatima unter dem Blick Mariens zu gehen. Wie wir im Salve Regina singen: „tuos misericordes oculos ad nos converte ...“

16. Mai

Quasi alle Priester und Ordensbrüder unseres deutschen Distriktes treffen sich im unterfränkischen Aschaffenburg. Nach einer Führung durch diese kunstreiche und geschichtsträchtige Stadt dient der gemeinsame Ausflug dem Austausch und der Stärkung der Mitbrüderlichkeit, die sich nach den Worten unserer Statuten zeigen soll „durch große Einfachheit und Offenheit, durch stets gleich gute Laune und mitteilsame Freude und endlich vor allem durch den Wunsch der Heiligung aller und jedes Einzelnen“.

25. Mai

Das Fest Christi Himmelfahrt ist für das Sankt-Theresien-Gymnasium (www.theresiengymnasium.de) im rheinischen Schönenberg ein besonderer Tag, der die Freunde und Wohltäter der Schule versammelt. Ein beeindruckendes Kulturprogram mit Musik und Theater darf ich erleben. Einen Rat an junge Eltern darf ich geben: Schicken Sie doch ihre Kinder für ein paar „Schnuppertage“ in unsere Schulen. Entscheiden Sie dann, ob eine katholische Internatsschule mit ihren wunderbaren Möglichkeiten für Sie in Frage kommt. Möge die Mutter vom guten Rat Ihnen eingeben, was für Ihre Kinder am besten ist.

27.–28. Mai

Das jährliche Deutschlandtreffen der Katholischen Jugendbewegung (www.k-j-b.de) hat 240 Mitglieder in die Bischofsstadt Freiburg geführt. Ein verurteilter Mörder, der sich bekehrt hat, wurde eingeladen, um über seinen Weg zu Gott und seine Reue zu erzählen. Seine Konversion begeisterte die Zuhörer für das Glaubenszeugnis und die hl. Beichte. Er selber hat den Schatz der überlieferten hl. Messe gefunden.

Mit seinem begeisternden missionarischen Eifer wirbt Pater Karl Stehlin unter den in Freiburg versammelten jungen Katholiken eifrig für die Militia Immaculatae. Er nimmt 80 (sic!) neue Mitglieder in diese vom hl. Maximilian Kolbe (+1941 in Auschwitz) gegründete marianische Apostolats- und Gebetsgemeinschaft auf. (www.militia-immaculatae.info)